Haarausfall ist häufig sehr belastend und kann vielfältige Ursachen haben. So tritt Haarausfall teilweise durch Stress oder Mangelerscheinungen auf. Er kann aber auch ein Hinweis auf eine zugrunde liegende allgemeinmedizinische Störung sein. Auch spezifisch dermatologische Kopfhauterkrankungen können mitunter zum bleibenden narbigen Haarverlust führen. Gerade bei vernarbendem Haarausfall ist eine rasche Diagnostik und Therapie notwendig.

Am häufigsten wird Haarausfall durch den anlagebedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie) ausgelöst. Dieser führt zum altersabhängig fortschreitenden Haarverlust und kann neben Männern auch Frauen betreffen. Recht häufig ist, auch bereits bei Kindern, der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata).

Zur Ursachenabklärung führen wir neben der klinischen Untersuchung der Haare und Kopfhaut je nach Notwendigkeit auch Blutuntersuchungen, eine Haarwurzelanalyse mittels digitalem Trichogramm und in selteneren Fällen eine Kopfhautbiopsie durch.

Zur Therapie stehen Cremes und Lösungen zum Auftragen und auch systemische Medikamente zum Einnehmen zur Verfügung.

Zudem bieten wir PRP als Therapie bei Haarausfall an. Hierbei handelt es sich um Eigenblutinjektionen von Plättchenreichen Plasma (PRP) mit den wichtigen Wachstumsfaktoren. So kann die Wachstumsphase der Haarfollikel stimuliert werden. Das Plasma wird durch Zentrifugierung von ein wenig Ihres eigenen Blutes gewonnen welches zuvor aus der Armvene entnommen wird.

PRP wird bei uns u.a. zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls (androgenetische Alopezie) eingesetzt und es sind in der Regel 4 Behandlungen notwendig. Die Wirksamkeit von PRP hat sich in klinischen Studien bestätigt und ein grosser Vorteil ist, dass die Therapie praktisch Nebenwirkungsfrei ist.